Natürlich sind Sie glücklich, dass Ihr Kind gesund geboren wurde, wunderschön aussieht, zehn Finger hat und zehn Zehen. Und Sie sind froh, dass Ihr Mann einige von den nächtlichen Fütterungsschichten übernimmt, dass Ihre Mutter beim Windeln wechseln hilft und dass Ihr Kind eines von denjenigen ist, die nicht besonders viel schreien, aber wenn alles so leicht geht, wieso fühlen Sie sich so… traurig?geburt

Ein bisschen traurig zu werden nach der Geburt ist eine Sache – jede neue Mutter wird ein bisschen traurig, weil sie Angst hat, weil sie zu wenig Schlaf bekommt und weil sie vielleicht von ihren eigenen Emotionen überwältigt wird –, aber was ist, wenn Sie sich wirklich depressiv fühlen und nicht mehr weiter wissen? Dann leiden Sie wahrscheinlich unter Wochenbettdepression (PPD).

Sie werden wahrscheinlich unter Depressionen nach der Geburt leiden, wenn Sie folgende Erfahrungen bestätigen können:

  • Schlaflosigkeit
  • Extreme Müdigkeit
  • Starke Stimmungsschwankungen
  • Eine Unfähigkeit oder ein Mangel an Gefühl, mit dem Kind verbunden zu sein
  • Appetitverlust
  • Sie haben keine Lust mehr auf Sex (hier könnte auch ein Potenzmittel für Frauen, wie Sure Romance helfen)
  • Sie haben das Gefühl von Zorn, Schuld oder Scham
  • Gedanken, sich selbst zu verletzen oder aber Ihr Baby
  • Und ein überwältigendes Gefühl von Depression, Freudlosigkeit und Angst.

Hier ist noch ein weiterer Tipp: Wenn Ihre Traurigkeit nach der Geburt nicht innerhalb einiger Wochen verschwunden ist, dann sollten Sie das als eine Alarmzeichen werten. Diese Art von Traurigkeit bleibt in der Regel nur wenige Wochen, vielleicht einen Monat; PPD dagegen hält länger an und geht nicht so leicht weg, wenn man nicht medikamentös vorgeht beispielsweise mit Antidepressiva.

Wenn Sie auch einige von den oben genannten Symptomen bei sich feststellen, oder wenn Ihre Traurigkeit nach der Geburt offensichtlich ewig anhält und Sie sich permanent traurig fühlen, dann sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, vor allem in Bezug auf Antidepressiva. Es gibt dabei sehr viele Möglichkeiten, aber wenige sind für stillende Mütter geeignet. Ihr Arzt wird Ihnen wahrscheinlich empfehlen, dass Sie Paxil kaufen. Dies ist ein Antidepressivum, das von der amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde getestet wurde. Es hilft, die Nerven zu beruhigen und sich zu entspannen und gewisse Anstrengungen zu überwinden. Ebenso wird Panik dadurch behandelt und – was besonders wichtig ist – Sie werden darin unterstützt eine Bindung zu Ihrem Kind aufzubauen.

Alles in Allem sind Sie jetzt eine neue Mutter, mit einem Freudenbündel – möchten Sie nicht auch den Familienneuzugang genießen, eben so, wie Sie es sich schon immer vorgestellt haben?